Ronin

Bei Ronin handelt es sich um ein Jump & Run Spiel, dass nicht nur für den PC sondern auch für die PS4 herausgebracht wurde. Entwickelt wurde es von Tomasz Waclawek damit es durch Devolver Digital auf den Markt gebracht werden konnte. 

Mit Taktik zum Ziel  

Man selber übernimmt im Spiel Ronin die Rolle eines Ninjas, dem es nach Rache gelüstet. Bei dem Spiel an sich geht es darum in mehreren Runden zum Ziel zu kommen. Das Game läuft unter der Unterbezeichnung Stealth Action Platformer. Wahre Kenner wissen genau worum es geht und haben bereits seit längerem auf dieses Spiel gewartet. Man schlüpft nun also in die Haut eines Ninjas und muss fortan versuchen, das Böse in vorm von Führungskräften eines Konzerns auszuschalten. Es gibt 15 Missionen in denen man das eigene Geschickt auf die Probe stellen kann. Es gibt nicht nur das typische Ninja Schwert, mit denen man gegen die Gegner aufs Schlachtfeld ziehen kann, sondern auch noch Enterharken und andere gefährliche Waffen, die man hier und dort finden kann. 

Von Freeware auf den Ladentisch 

Was bereits viele als Freeware testen konnten, wird es nun wirklich zu kaufen geben. Die Freeware Version war bereits 2014 auf den Markt gekommen und sorgte für eine große Menge an Spaß. Diese Freude hat man nun wohl noch einmal verbessert. Zumindest soll laut Entwickler die Grafik und die Handlung noch einmal deutlich verbessert worden sein. Das Prizip des Spiels ähnelt etwas den Games Gunpoint, oder auch Mark of the Ninja. Was aber keinerlei Kritik sein soll. Es gibt mittlerweile viele Entwickler, die sich andere Games als Vorbild nehmen um sie schlussendlich wenn auch nur unterbewusst ein wenig zu kopieren. Die Grafik ist zwar einfach gehalten, aber genau das macht für viele auch den Reiz aus, denn wenn sie spielen wollen, möchten Sie Missionen ohne viel Drumherum lösen.

 

Please, Don’t Touch Anything

Was passiert wohl, wenn der kleine rote Knopf gedrückt wird? Eine Frage, die den Spieler in diesem minimalistischen PC-Game in jedem Level quält. Schließlich ist das Prinzip des Puzzlespiels recht einfach: Bloß nichts anfassen!

Das zumindest ist den ersten Spielrunden oberstes Prinzip. Verlockend liegt der rote Knopf vor einem, drücken darf man den aber nicht. Erst im späteren Verlauf des Spiels darf dieses Gebot gebrochen werden. Zuvor sollte man sich in Zückhaltung üben. Dabei setzt das Game auf eine simple Grafik. In jeder Runde wird so lediglich eine Arbeitsplatte mit dem obligatorischen roten Schalter und vielen weiteren Knöpfen angezeigt. Dahinter befindet sich ein Bildschirm, auf dem die Umrisse einer Stadt zu erkennen sind. Grafisch haut einen Please, Don’t Touch Anything also nicht wirklich vom Hocker, dafür können sich aber die kleinen logischen Rätselaufgaben sehen lassen sowie die zahlreichen Endsequenzen, die den Spieler nach jeder erfolgreichen Runde erwarten.

Spätestens, wenn die Spielregel gebrochen werden darf, nimmt das Retro-Game schließlich Fahrt auf. Zwar dürfen der rote Schalter und die restlichen Knöpfe auf der Arbeitsplatte jetzt betätigt werden, einfach nur wildes Drücken ist hier andererseits aber auch nicht angesagt. Der Spieler muss hier Hinweise sinnvoll kombinieren, um den richtigen Lösungsweg und die richtige Schalterkombination finden zu können. Diese lassen sich nämlich in jeder Runde, gut versteckt, irgendwo auf dem Bildschirm finden. Echte Rätsel-Fans kommen hier in jedem Fall auf ihre Kosten und werden nach jeder erfolgreichen Runde mit einer neuen Endsequenz belohnt. Please, Don’t Touch Anything beweist somit, dass auch ohne spektakuläre Grafik und langwierige Game-Story ein zeitweiliges Spielvergnügen durchaus möglich ist.